Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hebamme und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Susanne Sohnius

Einzelunternehmen

Fritz-Reuter-Str. 28

42657 Solingen

[email protected]

www.hebamme-sohnius.de

0177/7172395

Soweit Leistungen nach § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei sind, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Beratungs-, Begleitungs-, Kurs-, Gruppen-, Online-, digitalen und sonstigen Angebote von Susanne Sohnius, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Sie gelten insbesondere für:

- Hebammenleistungen,

- Selbstzahlerleistungen,

- Einzelberatungen,

- Online-Beratungen,

- Stillberatungen,

- Akut-Still-Hilfe,

- mentale und hypnotische Geburtsvorbereitung,

- Begleitung bei Ängsten rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Mutterschaft,

- Angebote im Rahmen der Heilpraktikerin für Psychotherapie,

- Gruppenprogramme,

- Workshops,

- Onlinekurse,

- fortlaufende Gruppenräume, Mitgliedschaften und Abos,

- digitale Produkte wie Audios, Videos, Meditationen, Hypnosen, Arbeitsblätter, Präsentationen und Downloads, kostenfreie Inhalte, soweit dafür Nutzungs- oder Zugangsbeschränkungen gelten.

Abweichende oder ergänzende Regelungen in der jeweiligen Angebotsbeschreibung, Buchungsseite oder individuellen Vereinbarung gehen diesen AGB vor, soweit sie spezieller sind.

Diese AGB gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern. Soweit sich ein Angebot ausnahmsweise an Unternehmerinnen oder Unternehmer richtet, gelten diese AGB entsprechend, sofern nichts anderes vereinbart wurde.


§ 2 Anbieterin und beruflicher Rahmen

Anbieterin ist Susanne Sohnius, Hebamme und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Die Leistungen erfolgen je nach gebuchtem Angebot im Rahmen der Tätigkeit als Hebamme, als Heilpraktikerin für Psychotherapie oder als Anbieterin von Beratungen, Kursen, Gruppenangeboten, digitalen Inhalten und begleitenden Selbstzahlerangeboten.

Die konkrete Einordnung einer Leistung richtet sich nach der jeweiligen Angebotsbeschreibung, Buchungsseite, Rechnung oder individuellen Vereinbarung.

Nicht jedes Angebot ist eine kassenvergütete Hebammenleistung, eine Heilbehandlung oder eine therapeutische Leistung. Insbesondere digitale Produkte, Onlinekurse, Gruppenprogramme, Mitgliedschaften, Meditationen, Hypnosen, Workshops und besondere Begleitangebote können eigenständige Selbstzahlerangebote sein.


§ 3 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung der jeweils gebuchten oder individuell vereinbarten Leistung.

Der genaue Inhalt, Umfang, Preis, Zeitraum, Durchführungsort, Zugang zu digitalen Inhalten, Dauer der Verfügbarkeit sowie gegebenenfalls enthaltene Zusatzleistungen ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung, Buchungsseite, individuellen Vereinbarung oder Rechnung.

Ein konkreter Erfolg wird nicht geschuldet. Die Leistungen dienen je nach Angebot der Beratung, Begleitung, Information, Vorbereitung, Selbstreflexion, Stabilisierung, Entspannung, Ressourcenarbeit, inneren Ausrichtung oder Unterstützung.

Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, emotionaler, therapeutischer, geburtsbezogener, stillbezogener oder wirtschaftlicher Erfolg kann nicht garantiert werden.


§ 4 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch:

Buchung über eine Buchungsseite, Bestellung eines digitalen Produktes,

Anmeldung zu einem Kurs, Workshop, Gruppenprogramm oder einer Mitgliedschaft, individuelle Vereinbarung per E-Mail, Nachricht oder in sonstiger Textform, Annahme eines Angebots, Zahlung eines angebotenen Produkts oder einer angebotenen Leistung oder durch eine sonstige eindeutige Vereinbarung zwischen Anbieterin und Kundin.

Bei Online-Buchungen kommt der Vertrag zustande, sobald die Kundin den Buchungs- oder Bestellprozess abgeschlossen hat und eine Buchungs- oder Bestellbestätigung erhält, sofern auf der jeweiligen Buchungsseite nichts anderes angegeben ist.

Die Anbieterin ist berechtigt, Buchungen abzulehnen, wenn fachliche, organisatorische, gesundheitliche, persönliche oder kapazitätsbezogene Gründe gegen die Durchführung sprechen.


§ 5 Preise, Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gebuchten Angebot und den zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preisen.

Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, ist die Vergütung mit Vertragsschluss fällig.

Die Zahlung erfolgt über die jeweils angebotenen Zahlungswege, zum Beispiel Überweisung, Online-Zahlungsanbieter, Buchungssystem oder andere auf der Buchungsseite genannte Zahlungsarten.

Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin die Leistungserbringung bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückhalten. Bei digitalen Produkten, Onlinekursen, Mitgliedschaften, Gruppenprogrammen oder Mitgliederbereichen kann der Zugang bis zum vollständigen Zahlungseingang gesperrt oder nicht freigeschaltet werden.

Gebühren durch Rücklastschriften, fehlgeschlagene Zahlungen oder sonstige vom Zahlungsdienstleister verursachte Kosten, die die Kundin zu vertreten hat, können der Kundin in Rechnung gestellt werden.


§ 6 Umsatzsteuer

Soweit einzelne Leistungen nach den jeweils geltenden umsatzsteuerlichen Vorschriften steuerfrei sind, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Soweit einzelne Leistungen umsatzsteuerpflichtig sind, wird die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausgewiesen.

Die steuerliche Einordnung kann je nach Angebotsart unterschiedlich sein, insbesondere bei Hebammenleistungen, Heilbehandlungen, Kursen, digitalen Produkten, Audios, Downloads, Onlineangeboten, Gruppenprogrammen, Mitgliedschaften oder sonstigen Selbstzahlerleistungen.


§ 7 Hebammenleistungen, Kassenleistungen und Selbstzahlerleistungen

Die Anbieterin erbringt je nach Angebot sowohl Leistungen, die unter bestimmten Voraussetzungen mit gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen abrechenbar sein können, als auch Selbstzahlerleistungen.

Hebammenleistungen können insbesondere Beratung in der Schwangerschaft, Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden, Wochenbettbetreuung, Stillberatung sowie Beratung zur Versorgung des Kindes umfassen.

Nicht jede Leistung ist eine Kassenleistung. Insbesondere ergänzende Beratungen, besondere Begleitangebote, mentale oder hypnotische Zusatzangebote, digitale Produkte, Gruppenprogramme, Onlinekurse, Mitgliedschaften, Premium-Begleitungen, Akut-Angebote oder ausführlichere Wunschleistungen können Selbstzahlerleistungen sein.

Ob eine Leistung mit einer gesetzlichen Krankenkasse, privaten Krankenversicherung, Beihilfestelle oder einem sonstigen Kostenträger abrechenbar oder erstattungsfähig ist, richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen, vertraglichen und individuellen Voraussetzungen.

Eine vollständige oder teilweise Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen, private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder sonstige Kostenträger wird nicht garantiert.

Soweit eine Leistung als Selbstzahlerleistung gebucht wird, bleibt die Kundin unabhängig von einer möglichen späteren Erstattung oder Nichterstattung durch Dritte zur Zahlung verpflichtet.

Die Kundin verpflichtet sich, alle für eine mögliche Abrechnung erforderlichen Angaben vollständig und korrekt bereitzustellen und erforderliche Bestätigungen oder Leistungsnachweise zeitnah zu leisten.


§ 8 Privat versicherte Kundinnen, Beihilfe und Selbstzahlung

Bei privat versicherten Kundinnen, beihilfeberechtigten Kundinnen oder Selbstzahlerinnen erfolgt die Abrechnung nach individueller Vereinbarung.

Die Kundin ist selbst dafür verantwortlich, vorab mit ihrer privaten Krankenversicherung, Beihilfestelle oder sonstigen Kostenträgern zu klären, ob und in welchem Umfang Kosten übernommen oder erstattet werden.

Die Zahlungspflicht gegenüber der Anbieterin besteht unabhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Erstattung durch Dritte erfolgt.


§ 9 Keine Geburtsbegleitung oder Rufbereitschaft

Eine Begleitung während der Geburt, eine Rufbereitschaft zur Geburt oder eine Beleggeburt ist nur Bestandteil des Vertrages, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Sofern eine solche Vereinbarung nicht besteht, wird keine Geburtsbegleitung, keine Rufbereitschaft und keine Anwesenheit während der Geburt geschuldet.

Allgemeine Beratung zur Geburtsvorbereitung, mentale Vorbereitung, hypnotische Geburtsvorbereitung, Hebammenberatung oder sonstige begleitende Leistungen begründen keinen Anspruch auf persönliche Geburtsbegleitung.


§ 10 Akut-Still-Hilfe

Die Akut-Still-Hilfe dient der kurzfristigen Unterstützung bei dringenden Fragen und Herausforderungen rund um das Stillen.

Die Bezeichnung „Akut-Still-Hilfe“ beschreibt die Dringlichkeit des Beratungsanlasses, begründet jedoch keinen Anspruch auf sofortige Kontaktaufnahme, unmittelbare Beratung, 24-Stunden-Erreichbarkeit oder Notfallversorgung.

Die Bearbeitung von Anfragen erfolgt ausschließlich im Rahmen der angegebenen Arbeitszeiten und der tatsächlichen Verfügbarkeit der Anbieterin. Eine Erreichbarkeit während der Nacht, an Wochenenden, Feiertagen oder während Urlaubszeiten wird nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart wurde.

Nach erfolgter Buchung und Zahlung erhält die Kundin eine Buchungsbestätigung. Die Anbieterin nimmt anschließend im Rahmen ihrer Verfügbarkeit Kontakt zur Kundin auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Der eigentliche Beratungstermin wird individuell vereinbart und kann telefonisch, per Videoberatung oder in anderer geeigneter Form erfolgen. Die Entscheidung über das passende Beratungsformat erfolgt nach fachlicher Einschätzung und praktischer Umsetzbarkeit.

Die Akut-Still-Hilfe ersetzt keine medizinische Notfallversorgung. Bei schweren gesundheitlichen Beschwerden der Mutter oder des Kindes, insbesondere bei Fieber, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Atemproblemen, Trinkverweigerung, Austrocknungszeichen, starken Schmerzen, auffälligem Verhalten oder anderen medizinischen Warnzeichen, ist unverzüglich ärztliche Hilfe, eine Kinderärztin oder ein Kinderarzt, eine Klinik, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder der Rettungsdienst zu kontaktieren.

Sofern für die Kundin noch abrechenbare Hebammenleistungen zur Verfügung stehen und die gesetzlichen sowie vertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Anbieterin nachträglich prüfen, ob eine Abrechnung mit der zuständigen Krankenkasse möglich ist.

Ein Anspruch auf nachträgliche Abrechnung mit der Krankenkasse oder auf vollständige oder teilweise Erstattung des gezahlten Betrages besteht nicht. Wird im Einzelfall eine nachträgliche Abrechnung möglich und durchgeführt, wird individuell geprüft, ob und in welcher Höhe eine Verrechnung oder Erstattung erfolgen kann.


§ 11 Angebote im Rahmen der Heilpraktikerin für Psychotherapie, mentale Begleitung und Hypnose

Angebote im Rahmen der Heilpraktikerin für Psychotherapie, mentale Begleitung, hypnotische Geburtsvorbereitung, Angstbearbeitung, Selbstwertarbeit, Ressourcenarbeit, Meditationen, Entspannungsprozesse oder ähnliche innere Arbeit dienen der Unterstützung, Stabilisierung, Selbstreflexion und Stärkung eigener Ressourcen.

Diese Angebote ersetzen keine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Akutbehandlung und keine Behandlung durch approbierte Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten oder Ärztinnen und Ärzte, soweit eine solche erforderlich ist.

Hypnose, Meditation, Entspannung und innere Arbeit setzen eine ausreichende psychische Stabilität und Eigenverantwortung voraus.

Die Anbieterin kann eine Leistung ablehnen, abbrechen oder an eine ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische oder sonstige fachliche Abklärung verweisen, wenn die Durchführung aus fachlicher Sicht nicht geeignet erscheint.


§ 12 Eignung, Kontraindikationen und Grenzen der Angebote

Nicht jedes Angebot ist für jede Kundin geeignet.

Insbesondere Angebote mit Hypnose, Meditation, tiefer Entspannung, innerer Arbeit, Angstbearbeitung, emotionaler Prozessarbeit, Selbstreflexion oder Gruppenformaten können ungeeignet sein bei akuter psychischer Instabilität, akuter Psychose, akuter Suizidalität, schwerer unbehandelter psychiatrischer Erkrankung, akuter Traumafolgesymptomatik, starker Dissoziationsneigung, akuter Suchtproblematik oder sonstigen Zuständen, bei denen eine engmaschige ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich ist.

Die Kundin ist verpflichtet, relevante Vorerkrankungen, Diagnosen, Symptome, Medikamente, Schwangerschaftsrisiken, akute Beschwerden oder Unsicherheiten vor Beginn des Angebots mitzuteilen.

Die Anbieterin kann die Teilnahme ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn fachliche Gründe gegen eine Durchführung sprechen oder wenn eine andere Form der Unterstützung erforderlich erscheint.

Bereits gezahlte Beträge werden in einem solchen Fall unter Berücksichtigung bereits erbrachter Leistungen und der jeweiligen Umstände angemessen behandelt, soweit keine zwingenden gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.


§ 13 Medizinische und psychotherapeutische Abgrenzung

Die Angebote ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose, Behandlung, Hebammen-Notfallversorgung, psychiatrische Behandlung, psychotherapeutische Behandlung durch approbierte Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten oder sonstige medizinisch notwendige Versorgung.

Bei akuten Beschwerden, medizinischen Notfällen, starken Schmerzen, Blutungen, Fieber, Atemproblemen, auffälligen Kindsbewegungen, Trinkverweigerung eines Kindes, deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustandes, akuten psychischen Krisen, Selbst- oder Fremdgefährdung oder sonstigen dringenden Symptomen ist unverzüglich ärztliche Hilfe, eine Klinik, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder der Rettungsdienst zu kontaktieren.

Eine Beratung, Begleitung, Hypnose, Meditation oder ein Kursangebot durch die Anbieterin ersetzt in solchen Fällen nicht die erforderliche medizinische oder therapeutische Notfallversorgung.


§ 14 Eigenverantwortung und Mitwirkung der Kundin

Die Kundin trägt die Verantwortung für ihre Entscheidungen, Handlungen und die Umsetzung der besprochenen Inhalte selbst.

Die Angebote dienen der Unterstützung, Begleitung, Vorbereitung, Reflexion und Stärkung der Eigenwahrnehmung. Sie ersetzen nicht die eigene Entscheidungsverantwortung der Kundin.

Die Kundin verpflichtet sich, alle für die Durchführung relevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen, insbesondere gesundheitliche Besonderheiten, Schwangerschaftsrisiken, psychische Vorerkrankungen, akute Beschwerden, medizinische Diagnosen, laufende Behandlungen, Medikamenteneinnahmen, Stillprobleme, Besonderheiten bei Mutter oder Kind oder sonstige Umstände, die für die sichere Durchführung relevant sein können.

Die Anbieterin darf eine Leistung ablehnen, abbrechen oder an eine Ärztin, einen Arzt, eine Klinik oder eine andere geeignete Fachstelle verweisen, wenn dies aus fachlicher Sicht erforderlich erscheint.


§ 15 Terminbuchung, Terminverschiebung und Absage durch die Kundin

Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Terminabsagen oder Terminverschiebungswünsche durch die Kundin müssen spätestens 24 Stunden vor dem Termin mitgeteilt werden, sofern in der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder individuellen Vereinbarung nichts anderes geregelt ist.

Bei späteren Absagen oder Nichterscheinen kann der Termin vollständig berechnet werden. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Rechte, insbesondere ein bestehendes Widerrufsrecht, entgegenstehen.

Eine Terminverschiebung ist nach vorheriger Absprache möglich. Ein Anspruch auf Terminverschiebung besteht nicht.

Bei Gruppenprogrammen, Kursen, Workshops, Mitgliedschaften oder fortlaufenden Gruppenräumen besteht bei Nichtteilnahme an einzelnen Terminen grundsätzlich kein Anspruch auf anteilige Erstattung oder einen Einzelersatztermin, sofern nichts anderes vereinbart wurde.


§ 16 Absage, Verschiebung oder Änderung durch die Anbieterin

Die Anbieterin ist berechtigt, Termine oder Angebote aus wichtigem Grund zu verschieben, anzupassen oder abzusagen, insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt, technischen Störungen, familiären Notfällen, unvorhersehbaren Ereignissen oder wenn eine ordnungsgemäße Durchführung nicht möglich ist.

In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin oder eine angemessene Ersatzlösung angeboten.

Kann kein Ersatztermin angeboten werden oder ist der Ersatztermin für die Kundin unzumutbar, wird eine bereits gezahlte Vergütung für die nicht erbrachte Leistung erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, soweit sie gesetzlich zwingend vorgesehen sind.

Bei Gruppenprogrammen, Kursen oder Workshops kann die Anbieterin einzelne Termine verschieben oder den Ablauf innerhalb des angekündigten Rahmens anpassen, wenn der Gesamtcharakter des Angebots erhalten bleibt.

Die Anbieterin ist berechtigt, Angebote nicht durchzuführen, wenn eine angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. In diesem Fall werden bereits gezahlte Beträge für das nicht stattfindende Angebot erstattet.


§ 17 Durchführung der Leistungen, Erreichbarkeit und Kommunikation

Die Leistungen können je nach Angebot persönlich, telefonisch, online, per Video, per E-Mail, über ein Buchungssystem, einen Mitgliederbereich, eine Kursplattform oder in anderer geeigneter Form durchgeführt werden.

Das konkrete Durchführungsformat ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder individuellen Vereinbarung.

Die Anbieterin kann das Durchführungsformat ändern, wenn dies aus fachlichen, organisatorischen oder technischen Gründen erforderlich und für die Kundin zumutbar ist.

Die Kommunikation erfolgt, soweit nichts anderes vereinbart wurde, per E-Mail, Telefon, Videotool, Buchungssystem oder über die im jeweiligen Angebot genannten Kommunikationswege.

Die Kundin ist verpflichtet, ihre Kontaktdaten korrekt anzugeben und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.

Die Anbieterin schuldet keine ständige Erreichbarkeit, keine 24-Stunden-Betreuung und keine unmittelbare Reaktionszeit, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.


§ 18 Technische Voraussetzungen bei Onlineangeboten

Für die Teilnahme an Onlineangeboten, Videoberatungen, Onlinekursen, digitalen Produkten, Mitgliederbereichen oder sonstigen digitalen Leistungen benötigt die Kundin eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät, gegebenenfalls Kamera und Mikrofon sowie eine aktuelle Software oder App, soweit diese für die Durchführung erforderlich ist.

Die Kundin ist selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen rechtzeitig zu prüfen.

Technische Probleme auf Seiten der Kundin, insbesondere fehlende Internetverbindung, defektes Endgerät, fehlender Zugang zu E-Mails, Softwareprobleme oder Bedienungsfehler, berechtigen grundsätzlich nicht zur Erstattung, sofern die Anbieterin die Leistung ordnungsgemäß bereitgestellt hat.

Bei technischen Problemen auf Seiten der Anbieterin wird nach Möglichkeit eine angemessene Ersatzlösung angeboten.


§ 19 Gruppenprogramme, Workshops, Kurse und Gruppenräume

Bei Gruppenprogrammen, Workshops, Kursen, fortlaufenden Gruppenräumen oder ähnlichen Angeboten erfolgt die Leistung in einem Gruppensetting.

Der Umfang des Angebots ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung. Eine individuelle Einzelbegleitung ist nur enthalten, wenn sie ausdrücklich als Bestandteil des Angebots genannt wird.

Die Kundin hat keinen Anspruch darauf, dass bestimmte persönliche Themen innerhalb eines Gruppenformats vollständig oder individuell bearbeitet werden.

Die Anbieterin ist berechtigt, Ablauf, Inhalte und Schwerpunkte innerhalb des angekündigten Rahmens fachlich sinnvoll anzupassen.

In Gruppenangeboten können persönliche, gesundheitliche, emotionale oder private Informationen ausgetauscht werden. Die Kundin verpflichtet sich, alle persönlichen Informationen anderer Teilnehmerinnen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen durch Teilnehmerinnen sind nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung der Anbieterin und aller betroffenen Personen erlaubt.

Ein Verstoß gegen die Vertraulichkeit oder ein Verhalten, das den geschützten Rahmen erheblich stört, kann zum Ausschluss vom Angebot führen. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit der Ausschluss von der Kundin zu vertreten ist und keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.


§ 20 Mitgliedschaften, Abos und fortlaufende Angebote

Bei Mitgliedschaften, Abos, fortlaufenden Gruppenräumen, Q&A-Angeboten oder sonstigen wiederkehrenden Angeboten richten sich Laufzeit, Zahlungsrhythmus, Kündigungsfrist, Kündigungsweg und Leistungsumfang nach der jeweiligen Angebotsbeschreibung.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlängern sich fortlaufende Angebote entsprechend der vereinbarten Laufzeit, bis sie wirksam gekündigt werden.

Die Kündigung eines laufenden Vertrags wirkt für die Zukunft. Bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben bestehen.

Für online abschließbare Dauerschuldverhältnisse wird, soweit gesetzlich erforderlich, eine elektronische Kündigungsmöglichkeit bereitgestellt.

Die Kündigung eines laufenden Vertrags ist von einem Widerruf zu unterscheiden. Der Widerruf betrifft die gesetzliche Möglichkeit, einen Vertrag innerhalb der Widerrufsfrist rückgängig zu machen. Die Kündigung betrifft die Beendigung eines laufenden Vertrags für die Zukunft.


§ 21 Digitale Inhalte, Nutzungsrechte und Zugang

Digitale Inhalte wie Audios, Videos, Meditationen, Hypnosen, Onlinekurse, Arbeitsblätter, Präsentationen, Texte, Übungen und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

Die Kundin erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur privaten Nutzung im Rahmen des gebuchten Angebots.

Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, kommerzielle Nutzung oder ein Weiterverkauf ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

Dies gilt auch für kostenfreie Inhalte, Meditationen, Arbeitsblätter, Kursmaterialien und Inhalte aus Mitgliederbereichen.

Zugangsdauer, Umfang und technische Bereitstellung digitaler Inhalte richten sich nach der jeweiligen Angebotsbeschreibung.

Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang zu digitalen Inhalten zu sperren, wenn Zahlungen nicht vollständig geleistet wurden oder wenn ein erheblicher Verstoß gegen diese AGB vorliegt.


§ 22 Widerrufsrecht

Verbraucherinnen und Verbrauchern kann bei online oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die auf der Website, im Buchungsprozess oder auf anderem geeigneten Weg bereitgestellt wird.

Das Widerrufsrecht ist von Terminabsagen, Stornierungen, Umbuchungen und Kündigungen zu unterscheiden.

Soweit gesetzlich erforderlich, stellt die Anbieterin für online geschlossene Verträge zusätzlich eine elektronische Widerrufsfunktion zur Verfügung. Diese kann zum Beispiel über eine deutlich erkennbare Funktion „Vertrag widerrufen“ auf der Website oder Buchungsoberfläche erreichbar sein.


§ 23 Beginn der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist

Wünscht die Kundin ausdrücklich, dass eine Dienstleistung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist beginnt, kann die Anbieterin die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erbringen, wenn die hierfür erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Kundin kann im Buchungsprozess oder in anderer geeigneter Form ausdrücklich verlangen, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.

Bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.

Wird eine Leistung während der Widerrufsfrist begonnen und anschließend wirksam widerrufen, kann die Anbieterin unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verlangen.

Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn die Kundin ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und sie bestätigt hat, dass sie dadurch ihr Widerrufsrecht verlieren kann.

Die entsprechenden Erklärungen erfolgen im Buchungs- oder Bestellprozess oder in anderer geeigneter Form.


§ 24 Datenschutz und Vertraulichkeit

Es gelten die auf der Website veröffentlichten Datenschutzbestimmungen.

Alle im Rahmen der Zusammenarbeit ausgetauschten persönlichen Informationen werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzlichen Offenlegungspflichten bestehen oder die Kundin ausdrücklich eingewilligt hat.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nur im erforderlichen Umfang zur Durchführung der gebuchten Leistung, zur Vertragsabwicklung, zur Kommunikation, zur Zahlungsabwicklung, zur Bereitstellung digitaler Inhalte, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten sowie zu weiteren in der Datenschutzerklärung genannten Zwecken.

Bei Nutzung externer Plattformen, Zahlungsdienstleister, Buchungssysteme, Videodienste, Newsletteranbieter oder Kursplattformen gelten ergänzend die jeweiligen Datenschutzinformationen.

Ein fachlicher Austausch mit Ärztinnen, Ärzten, Kliniken, Therapeutinnen, Therapeuten, Krankenkassen oder anderen Fachpersonen erfolgt nur, soweit hierfür eine rechtliche Grundlage besteht oder die Kundin ausdrücklich eingewilligt hat.


§ 25 Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

Die Anbieterin haftet nicht für technische Störungen, Datenverluste, Übertragungsfehler oder Ausfälle, soweit diese außerhalb ihres Verantwortungsbereichs liegen.

Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen der Kundin, die auf Grundlage der Beratung, Begleitung, Kursinhalte oder digitalen Inhalte eigenverantwortlich getroffen werden.


§ 26 Ausschluss von Teilnehmerinnen

Die Anbieterin ist berechtigt, eine Kundin oder Teilnehmerin von einem Angebot auszuschließen, wenn sie gegen wesentliche Regelungen dieser AGB verstößt, insbesondere gegen Vertraulichkeitspflichten, Zahlungsvereinbarungen, Nutzungsrechte, respektvollen Umgang in Gruppen oder Sicherheits- und Eignungshinweise.

Ein Anspruch auf vollständige oder anteilige Erstattung besteht in diesem Fall nicht, soweit der Ausschluss von der Kundin zu vertreten ist und keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.


§ 27 Änderungen von Angeboten

Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalt, Ablauf, technische Bereitstellung oder organisatorische Durchführung eines Angebots anzupassen, wenn dadurch der wesentliche Charakter des gebuchten Angebots erhalten bleibt und die Anpassung für die Kundin zumutbar ist.

Dies gilt insbesondere bei notwendigen technischen Änderungen, organisatorischen Anpassungen, Aktualisierung von Kursinhalten oder Änderungen einzelner Termine.


§ 28 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen der Textform, sofern gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.

Gerichtsstand und Erfüllungsort richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.